HTL Mistelbach

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Exkursion Vienna Open Lab am Institute of Molecular Biotechnology

Von "Polymerasekettenreaktion" über "DNA-Analyse" bishin zum "Clock Gen" - diese Woche steht bei den 4. Klassen der HTL Mistelbach im Zeichen der Molekularbiologie.

Die im Unterricht erworbenen theoretischen Kenntnisse der Polymerasekettenreaktion (PCR) und Gelelektrophorese können bei Hands-On-Workshops im Vienna Open Lab am renommierten Institute of Molecular Biotechnology (IMBA) praktisch umgesetzt werden.

Die praktisch bearbeiteten Experimente nutzen zur Analyse die Technik der Polymerasekettenreaktion (PCR), deren Erfinder dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Anschließende Auftrennung der mittels PCR vervielfältigten DNA-Abschnitte zu deren Detektion und Auswertung erfolgt durch Gelelektrophorese. 

Zwei unterschiedliche Fragestellungen werden in zwei Labs bearbeitet: 

1) "Auf der Suche nach gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln" 

Die SchülerInnen detektieren gentechnische Veränderungen in verschiedenen Nahrungsmitteln. Dazu wird DNA aus verschiedenen Lebensmittelproben isoliert und mittels PCR auf das Vorhandensein von Fremd-DNA untersucht.

2) "Von Genen zum Gähnen" 

Die SchülerInnen finden heraus, ob sie genetisch gesehen eher zu den Kurz- oder Langschläfern gehören. Dazu isolieren sie ihre eigene DNA und kopierten mit Hilfe der PCR eine kleine Region des Clock Gens. Dabei handelt es sich um ein Gen, das die innere Uhr steuert. Mittels Restriktionsverdau und Gelelektrophorese untersuchten sie, ob sie diese bestimmte Punktmutation aufweisen, die mit kürzerer Schlafdauer in Zusammenhang steht.

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